Gute Laune essen

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Gute Laune essen

bunte Blüten

Hol dir den bunten Blumenstrauß und damit die gute Laune auf deinen Teller

Es sieht nicht nur schön aus, es schmeckt besser, ist viel gesünder und führt zu mehr Wohlbefinden. Die bunten Farben kommen durch sekundätre Pflanzenstoffe.

Altes Wissen – neu entdeckt

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Blumen wurde bereits von den alten Griechen und Römern genutzt. Auch Hildegard von Bingen verwendete essbare Blüten für ihre Kräutermedizin.

Gesundheitlicher Nutzen

Die Wirkungen sekundärer Pflanzenstoffe sind außerordentlich vielfältig und wissenschaftlich hinreichend belegt, ihre Wirkung ist u.a. antioxidativ, antibiotisch, immunmodulierend, entzündungshemmend, blutdruck- und cholesterinsenkend sowie antithrombotisch. Sie stehen in Verbindung mit einem geringerem Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen.

Pflanzenfarbstoffe

Die Pflanzen bieten uns eine bunte Palette an Farbstoffen neben ihrem gesundheitlichen Nutzen durch die sekundären Pflanzenstoffe wirken sie auf unse Psyche. So greifen Farben, vom klaren Denken weitgehend unkontrolliert, massiv in biochemische und biophysikalische Prozesse des menschlichen Körpers ein und beeinflussen Herzschlag, Puls sowie Atemfrequenz und erhöhen oder senken den Blutdruck.

„Begleitet von den richtigen Farben, fühlt man sich wohler und lebt gesünder, ist wacher und aufmerksamer, denkt und lernt konzentrierter und kommt schneller zur Ruhe.“

Prof. Dr. Axel Buether
Farbexperte und Professor für Didaktik der visuellen Kommunikation an der Bergischen Universität Wuppertal

Rot | anregend und wärmend. Rot steht für Kraft, Lebensfreude
Rot steht in Verbindung zum Feuer und somit zur Wärme. Die Farbe signalisiert Gefahr, so dass die Aufmerksamkeit, Energie und Ausdauer steigt. In der Farblehre wird Rot den Eigenschaft Kraft, Lebensfreude und Dynamik zugesprochen.

Für die rote Färbung sorgt Lycopin. Es ist ein Carotinoid, kommt am häufigsten im Körper vor und ist das am stärksten antioxidativ wirkende. Es schützt den Körper vor freien Radikalen und beugt; die in im Zusammenhang mit freien Radikalen stehen Erkrankungen wie Herz- und Gefäßkrankheiten, altersbedingten Augenleiden und auch Krebs. Darüber hinaus hält es uns jung, da es unsere Zellen und Organe vor zu schneller Alterung schützt.

Gelb | fröhlich, orange | Lebensfreude

Laut Studien aus der Experimentalpsychologie hemmt Gelb Ängste und erzeugt wohlige Gefühle.

„So ist es der Erfahrung gemäß, dass das Gelbe einen durchaus warmen und behaglichen Eindruck mache. Das Auge wird erfreut, das Herz ausgedehnt, das Gemüt erheitert, eine unmittelbare Wärme scheint uns anzuwehen.“

Johann Wolfgang von Goethe

Carotinoide stehen für gelb und orange. Carotinoide sind starke Antioxidantien und stärken als solche das Immunsystem. Zudem beugen sie u.a. Herzkreislauferkrankungen, Krebs, Makuladegeneration sowie vorzeitiger Hautalterung vor. Orange veranlasst das Gehirn das Belohnungshormon Dopamin auszuschütten, sie wirken fröhllich, stimmungsaufhellend und belebend, so dass die Motivation und Lebensfreude steigt.

Blau | entspannend, violett | inspirierend
Anthocyane sind für die Blau- und Violettfärbung zuständig. Sie haben eine stark antioxidative Wirkung und fangen freie Radikale ab. Dadurch schützen sie – wie bereits beschrieben – vor zahlreichen Erkrankungen und verlangsamen die Hautalterung. Zudem sollen sie entzündungshemmend, gefäßschützend und sehverbessernd wirken.

Die physiologische Wirkung von Blau ist Ruhe und Zufriedenheit. In diesem spannungslos harmonischen Zustand wird die Kreativität angeregt und die Leistungsfähigkeit gesteigert.

Weiß steht für Reinheit, Vollkommenheit und höheres Bewusstsein
Auch „weiß“  enthält sekundäre Pflanzenstoffe und gehört in den „bunten“ Blumenstrauß. Weiß symbolisiert Reinheit, Leichtigkeit und Frieden.

Viele Blüten sind essbar
Dies sind meine Favoriten jetzt im Juli:

Essbare dekorative Blüten im Garten

Rose, Wildrose, Tulpe, Nelke, Veilchen, Ringelblume, Taglilie, Dahlie, Stiefmütterchen, Löwenmäulchen, Kornblume, Gänseblümchen, Wicke, Duftgeranie, Sonnenblume, Fuchsia, Begonie, Chrysantheme, Herbstaster, Sanddorn, Gladiole, Agastache, Jasmin, Huflattich, Vergissmeinnicht, Platterbse, Seifenblume, Glockenblume und Löwenzahn.

Essbare Blüten von Kräutern und Gewürzen

Knoblauch, Bärlauch, Schnittlauch, Borretsch, Salbei, Kamille, Basilikum, Kapuzinerkresse, Brunnenkresse, Goldmelisse, Thymian, Rosmarin, Majoran, Dille, Fenchel, Kapuzinerkresse, Lavendel und Bohnenkraut.

Wie schmecken die Blüten?

Die Blüten schmecken sehr unterschiedlich. Während die Blüten der Kräuter und Gewürze den kräftigen Geschmack der Kräuter mitbringen, schmecken z.B. Gänseblümchen und Löwenzahnblüten süßlich.

Mein Favorit ist die Taglilie. Ihre Blütenblätter schmecken knackig-frisch und ich gebe sie gerne überall dazu. Ihr orange-rot strahlt kräftig vom Teller und macht aus jeder Mahlzeit ein Hingucker.

Wie verwendet man essbare Blüten?
Um in den vollen Genuss der Nährstoffe zu kommen, empfiehlt es sich die Blüten roh zu verwenden. Sie passen hervorragend in Kräuterbutter, Kräuterfischkäse oder in einen Salat. Mit der bunten Vielfalt lassen sich Gerichte wunderbar aufpeppen, z.B. Butterbrote, Desserts, Suppen, Bowlen oder Cocktails.

Besonders schön sehen Blüten in Eiswürfel aus und machen jedes Sommergetränk zu einem echten Hingucker.

Blüten lassen sich aber auch in Öl, Essig, alkoholischen Getränken, Gelee, Marmelade, Sirup, Honig oder Tee verwenden.

Blüten können wie Kräuter getrocknet, zerrieben und zum Würzen von Speisen verwendet werden oder als Tee. Blütenkräuter können aber auch gekauft werden. Sofern ich im Winter Nachschub benötige, kaufe ich meine essbaren Blüten in Seppenrade bei Alchemilla.

Was ist zu beachten?

  • Verwende nur essbare Blüten, die du kennst oder bestimmen kannst. Viele Blüten können völlig bedenkenlos verzehrt werden.
  • Pflücke die Blüten erst kurz vor dem Gebrauch.
  • „Bewohner“ solltest du abschütteln. Auch Insekten mögen den süßen Nektar und stecken tief in den Blüten.

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bunter Telller